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Goethe Gedichte

5 Gründe Goethes Gedichte zu lesen, zu hören und zu lieben


Von allen Schätzen der deutschen Dichtung ist dies der kostbarste: die Lyrik Goethes. Vielleicht gibt es Autoren deutscher Zunge, deren poetisches Werk umfangreicher ist, doch keinen gibt es, der so viele Gedichte geschrieben hätte, die bis heute lebendig geblieben sind, keinen, dessen Lyrik zarter und klüger, vielseitiger und farbenprächtiger wäre, nachdenklicher und temperamentvoller.

Marcel Reich-Ranicki

 

 

Goethe (1749 - 1832) in der Campagna

von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1787)

 

Warum gefallen uns Goethe-Gedichte?

1.
Goethe-Gedichte gehen der Existenz auf den Grund.


Über allen Gipfeln Ist Ruh',

In allen Wipfeln Spürest Du
Kaum einen Hauch;

Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur! Balde

Ruhest du auch.

 

2.
Goethe-Gedichte sind gespickt mit geflügelten Worten.

Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein;
Langen

Und bangen

In schwebender Pein;
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt –
Glücklich allein

Ist die Seele, die liebt.

 

3.
Goethe-Gedichte berichten über die Liebe, ohne die Worte Herz, Schmerz und Liebe zu benutzen.

Gefunden (1813)

Ich ging im Walde

So für mich hin,

Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.  

Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt es fein:

Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Ich grub's mit allen
Den Würzlein aus.
Zum Garten trug ich's
Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;

Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

 

4.
Goethe-Gedichte sagen uns, worauf es im Leben ankommt.

Erinnerung

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.

 

5.
Goethe-Gedichte sind komisch!

Ein Hündchen wird gesucht
Das weder murrt noch beißt,
Zerbrochene Gläser frißt
Und Diamanten – –

 

Die Gedichte des Johann Wolfgang Goethe

Johann Wolfgang Goethe (1749 - 1832) erlangt schlagartig Bekanntheit als Dramatiker (Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand – 1773), kurz darauf als Romancier (Die Leiden des jungen Werthers - 1774). Das Mysterienspiel "Faust. Eine Tragödie" (1808) festigt seinen Ruf von Weltrang.

Goethe, der Dichterfürst, wird zum Menschen Johann Wolfgang, wenn er Gedichte schreibt: "Alle meine Gedichte sind Gelegenheitsgedichte, sie sind durch die Wirklichkeit angeregt und haben darin ihren Grund und Boden."

Als Dichter des Sturm und Drang sammelt Johann Wolfgang 1772 erste Lorbeerblätter bei einem kleinen, eingeschworenen Freundeskreis durch Gedichte wie "Willkommen und Abschied", "Mailied" und "Heidenröslein", in der die Beziehung zur Pfarrerstocher Friederike Brion anklingt.

Goethes literarische Produktion kommt in den ersten Jahren als Geheimrat in Weimar (1775 - 1786) fast zum Erliegen.

Nach einem längeren Aufenthalt in Italien (1788) zeigt sich Goethe - angeregt von den Gedichten der antiken Dichter Catull, Ovid, Properz und Tibull - auf einem weiteren Höhepunkt seiner Dichtkunst. Die Römischen Elegien werden 1795 in Schillers Monatsschrift "Die Horen" veröffentllicht.

1797, im Balladenjahr, entstehen innerhalb weniger Monate viele der bekanntesten Gedichte Goethes und Schillers, wie "Der Zauberlehrling" (Goethe) oder "Der Ring des Polykrates" (Schiller). Alle Balladen werden in dem Schillers Musenalmanach für das Jahr 1798 abgedruckt.

1819 erscheint - inspiriert durch Gedichte des persischen Dichters Hafis - die Gedichtsammlung "West-östlicher Diwan". Heinrich Heine schreibt: "Dem berauschendsten Lebensgenuß hat hier Goethe in Verse gebracht, und diese sind so leicht und glücklich, so hingehaucht, so ätherisch, daß man sich wundert, wie dergleichen in der deutschen Sprache möglich war."

1827 versammelt Goethe alle seine Gedichte in einer Ausgabe letzter Hand.

 

Übrigens:
Johann Wolfgang kann natürlich auch anders: mit viel Liebe und Herz:

Neue Liebe, neues Leben (1775)

Herz, mein Herz, was soll das geben?
Was bedränget dich so sehr?

Welch ein fremdes, neues Leben!

Ich erkenne dich nicht mehr.
Weg ist alles was du liebtest,
Weg, warum du dich betrübtest,
Weg dein Fleiß und deine Ruh -
Ach, wie kamst du nur dazu !

Fesselt dich die Jugendblüte,
Diese liebliche Gestalt,

Dieser Blick voll Treu und Güte
Mit unendlicher Gewalt?
Will ich rasch mich ihr entziehen,
Mich ermannen, ihr entfliehen,
Führet mich im Augenblick,

Ach, mein Weg zu ihr zurück.

Und an diesem Zauberfädchen,
Das sich nicht zerreißen lässt,
Hält das liebe lose Mädchen
Mich so wider Willen fest;
Muss in ihrem Zauberkreise
Leben nun auf ihre Weise.

Die Veränderung, ach, wie groß!
Liebe! Liebe! Laß mich los!

 

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Wie Goethe zum Dichter wird – und bleibt

Wenn wir uns Gedichte von Goethe anschauen, die schiere Zahl an Gedichten, das Spektrum an Themen, die große Formen- und Ausdrucksvielfalt sind wir immer wieder erstaunt. Wie kommt jemand dazu, so viel zu schreiben, seine Gedanken, Gefühle, Wahrheiten künstlerisch so gekonnt zu bearbeiten, dass wir immer wieder Freude haben, ihn zu lesen?

Die Freude an Literatur und eigener literarischer Produktion wird bei Goethe durch sein umfassendes Bildungserlebnis in Frankfurt am Main gelegt: 1. Schuljahr in der Schule des Barfüßerklosters bis 1756. Danach Privatunterricht durch verschiedene Lehrer in Schreiben, Französisch, Latein, Griechisch. Ab September 1758 Zeichenunterricht beim Kupferstecher J. M. Eben bis Oktober 1761. Italienisch anfangs durch den Vater Johann Caspar, ab 1760 durch den Sprachlehrer Giovinazzi. 1762 Unterricht im Englischen; Beginn des Hebräisch-Unterrichts. 1763: Klavierstunden bei Kantor Bismann bis zur Abreise nach Leipzig zum Jura-Studium im September 1765. Davor von Januar bis März 1765 Reit- und Fechtunterricht.

Dank der Bibliothek des Vaters liest der Schüler Johann Wolfgang Homers Odyssee, Ovids Metamorphosen, Dafoes Robinson Crusoe, Lessings Gedichte, Fabeln und Drama. Klopstocks Messias, deutsche Volksbücher wie Historia von D. Johann Fausten, Molieres Lustspiele, enzyklopädische und historische Werken. Die mächtige Bilderbibel des Kupferstechers Matthäus Merian, eine reiche Sammlung von Bildern, Landkarten, Stichen sowie Reisebeschreibungen schulen die bildliche Vorstellungskraft des jungen Johann Wolfgang. Außerdem besucht er regelmäßig die privaten Gemäldesammlungen in Frankfurt am Main, zu dem man dem Sohn des Kaiserlichen Rats und Enkel des Stadtschultheißen Textor Zugang gewährt. In Leipzig nimmt Goethe privaten Zeichenunterricht beim Maler Adam Friedrich Oeser. Noch während seiner Italienreise erwägt Goethe ernsthaft, Maler zu werden.

Die Fähigkeit, nach der Natur zu zeichnen, Bilder zu komponieren, fördert Goethes Fähigkeit, sprachliche Bilder in Gestalt von Gedichten zu malen.

In die Leipziger Zeit entsteht die Gedichtsammlung „Annette“ für Käthchen Schönkopf, der Tochter seines Leipziger Gastwirts. In ihren jugendlichen Anfängen ist Goethes Dichtung, Nicholas Boyle zufolge, „kompromißlos erotisch“ und befasst sich „ganz direkt mit der machtvollsten Quelle des individuellen Wollens und Fühlens“, ein Beispiel:
 

Das Schreyen
nach dem Italiänischen.

Jüngst schlich ich meinem Mädgen nach,
Und ohne Hindernüß

Umfasst’ ich sie im Hayn; sie sprach:
Lass mich, ich schrey gewiß!

Da droht’ ich trozzig: Ha, ich will
Den tödten, der uns stöhrt.

Still, winkt sie lispelnd, Liebster still,
Damit dich niemand hört.

 

Im Freundeskreis kursieren Goethes Gedichte zunächst in handschriftlichen Kopien. Ein kleine Gedichtsammlung wird 1769, Goethe ist 20, unter dem Titel „Neue Lieder“ gedruckt. Das Abschreiben und Verschicken bleibt trotzdem die beste Möglichkeit, Goethes allerneuste Gedichte zu verbreiten.

Nach der Rückkehr von Leipzig nach Frankfurt am Main schließt sich Goethe dem Darmstädter Kreis der Empfindsamen an, übernimmt die Rolle des Stürmers und Drängers und des Genius. Die Anerkennung und Bewunderung, die er im Freundeskreis erfährt, ist ihm Bestätigung und Ansporn zugleich. Johann Heinrich Merck wird sein Mentor.

In seiner Straßburger Zeit (April 1770 – August 1771) motiviert ihn Johann Gottfried Herder zur literarischen Produktion.

Mit der Übersiedlung nach Weimar im November 1775 wird Goethe nicht nur Geheimer Rat und Administrator am Hof von Sachsen Weimar, sondern ist auch ein Primus inter pares am Musenhof der Herzoginmutter, Anna Amalia.

Nach seiner Rückkehr aus Italien zieht Goethe aus der Freundschaft mit Friedrich Schiller (seit Juli 1794) Kraft und Inspiration. Schiller ist es, der Goethe bewegt, „Faust“ zu beenden und 1808 zu veröffentlichen.

 

Was bedeutet Goethe für uns heute

„Kaum ein zweiter Geist lässt sich benennen, der bei jeder Begegnung eine derart aufschlussreiche Selbstbegegnung vermittelt wie Goethe, kaum ein anderer verpflichtet sich gleichermaßen umspannend wie unbeirrbar dem Auftrag, jedem den eigenen Weg zu weisen, die unnachahmliche Individualität zu fördern, zu steigern. Dabei dringt Goethe keinem sich auf, er wahrt bewusste Zurückhaltung, um niemanden irrezuleiten, jedem die eigentümlichen Möglichkeiten freizuhalten ...

Im Gespräch mit Goethe erfährt man allein Unerhörtes, man vernimmt zum Erstaunen in ihm auch die eigene Stimme. Man wird gewahr, wie Goethe keineswegs etwas Vergangenes bedeutet und bildet, vielmehr kommt er aus der Zukunft auf uns zu. In dieser Bewegung erfährt der Leser seine Gegenwart.“

Gerhart Baumann

 

Goethe über die Wirkung von Goethe

„Wer an sich erfahren hat, was ein reichhaltiger Gedanke heißen will, er sei nun aus uns selbst entsprungen, oder von einem anderen mitgeteilt und eingeimpft, wird gestehen, was dadurch für eine leidenschaftliche Bewegung in unserem Geiste hervorgebracht werde, wie wir uns begeistert fühlen, indem wir alles dasjenige in Gesamtheit vorausahnen, was in der Folge sich mehr und mehr entwickeln, wozu das Entwickelte weiter führen soll.“

Johann Wolfgang Goethe
Italienische Reise

 

Der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel über Goethes Gedichte

In der Gesamtheit der lyrischen Gedichte zeige sich „die Totalität eines Individuums seiner poetischen inneren Bewegung nach dar. Denn der lyrische Dichter ist gedrungen, alles, was sich in seinem Gemüt und Bewußtsein poetisch gestaltet, im Liede auszuprechen ... In dieser Rücksicht ist besonders Goethe zu erwähnen, der in der Mannigfaltigkeit seines reichen Lebens sich immer dichtend verhielt.“

 

Der Dichter-Kollege Friedrich Schiller über seinen Freund Johann Wolfgang Goethe

„Gegen Goethe bin ich und bleibe ich ein poetischer Lump.“

Brief an Gottfried Körner am 27. Juni 1796

 

 

So wirken Gedichte.

Ein Erklärungsversuch
von Johann Wolfgang Goethe

Gedichte sind gemalte Fensterscheiben

Gedichte sind gemalte Fensterscheiben!
Sieht man vom Markt in die Kirche hinein,
Da ist alles dunkel und düster;

Und so siehts auch der Herr Philister.
Der mag denn wohl verdrießlich sein
Und lebenslang verdrießlich bleiben.  

Kommt aber nur einmal herein!

Begrüßt die heilige Kapelle;

Da ists auf einmal farbig helle,
Geschicht und Zierat glänzt in Schnelle,
Bedeutend wirkt ein edler Schein,
Dies wird euch Kindern Gottes taugen,
Erbaut euch und ergetzt die Augen!


Gedichte sind gemalte Fensterscheiben! erschien zum ersten Mal in der Ausgabe „Gedichte letzter Hand“ im Jahr 1827, da war Goethe 78 Jahre alt.

„Wenn wir das Gedicht als Parabel nehmen, als ein Lehrstück, als ein Gleichnis ... so hat Goethe damit wohl ins Schwarze getroffen ... Endlich haben wir eine Antwort auf die bohrendsten und hochgemuten Fragen deutscher Jünglinge. Und das vom größten aller deutschen Dichter.“

Horst Bienek


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Rezitator Jörg Lüdecke über Faust

Goethes Theaterstück Faust. Eine Tragödie gilt als das bedeutendste Werk der deutschen Literatur. Am Thema „Alter Akademiker sucht nach Wahrheit“ liegt das sicher nicht. Der langweilige, ewig jammernde Dr. Faust ist eigentlich Garant dafür, dass das Stück Faust nicht auf den Spielplan einer einzigen deutschen Bühne kommt und wenn doch, gleich wieder abgesetzt wird. Trotzdem gelingt Goethe sein Meisterstück.

Das liegt an Mephisto, am Pudels Kern, an Auerbachs Keller, der Hexenküche, der Walpurgis-Orgie auf dem Brocken, an der Gretchenfrage und an der gereimten Form. Ist Faust wirklich ein Theaterstück oder eines der längsten Gedichte in deutscher Sprache? Beides. Der Rezitator hat so manche Textpassage bis ins Mark verinnerlicht.


Habe nun, ach! Philosophie,

Juristerei und Medizin,

Und leider auch Theologie

Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh' ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor ...


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Goethes Gedichte im Wandel der Zeit

Die Gedichte der Jugendzeit, 1767 zu großen Teilen vom jungen Dichter vernichtet, stehen nach Form und Inhalt der Dichtung des Barock und der Aufklärung nahe.

In den Leipziger Studienjahren verfasst Goethe witzige und spielerisch-galante Gedichte, die sich an der Gefühlswelt des Rokoko orientieren. (Buch Annette 1767)

Epochemachend wird Goethes Lyrik durch Herders Forderung nach Natürlichkeit, Frische, Einfachheit und Gefühlsstärke. Die Liebe zu Friederike Brion ist der unmittelbare Auslöser für Goethes Antwort: hochemotionale Gedichte der Straßburger Zeit (Sesenheimer Lieder 1770/71). Das Heidenröslein (1771) nähert sich dem Volksliedton, Der König von Thule (1774) der Volksballade.

Auch Klopstocks Einfluss ist nicht zu übersehen. In Frankfurt am Main und in Weimar entstehen die großen Hymnen des durch seine Schöpferkraft mit Gott und der Natur verbundenen Genies, Gipfel der Sturm-und-Drang-Lyrik (Wanderers Sturmlied 1772, Prometheus 1774, Ganymed 1774, Harzreise im Winter 1777).

Intimeres, auch Liebesschmerz, offenbaren die sogenannten Lili-Lieder, die Elisabeth Schönemann gewidmet sind (Neue Liebe, neues Leben 1775). Lilis Park 1775 gibt rokokohaft verspielt und voller Selbstironie Auskunft über die quälende Liebesbeziehung zu Lili.

Goethes Rückkehr aus Italien bringt die Wendung zu klassischen Versmaßen wie in den sinnenfrohen Römischen Elegien (1788 – 1790). Daneben entstehen idyllische Gedichte an Christiane und im Austausch mit Friedrich Schiller 1797 die Balladen Die Braut von Korinth, Der Gott und die Bajadere, oder Der Zauberlehrling.

Den Übergang zur Alterslyrik markieren die Sonette (1807/08) und die Gedichte des an orientalische Vorbilder anknüpfenden West-östlichen Divan (1814-1820).

Die stärker gedankliche Lyrik der Spätzeit wird immer wieder unterbrochen durch rein lyrische, reflektierende Gedichte wie Um Mitternacht 1818 oder Der Bräutigam 1824. Die Marienbader Elegie 1823 ist als das bedeutendste Altersgedicht zu nennen.

Die Gedichte an Freunde, Verwandte, Nachbarn, Festgedichte, Huldigungsgedichte, Widmungs- und Stammbuchverse sind nicht als bloße Pflicht- und Nebenprodukte eines Hofdichters zu verstehen: Diese Gedichte feiern das Leben.

 

Sind Goethes Gedichte Lieder?

Goethe ist wahrscheinlich der meistvertonte deutschsprachige Dichter. Viele seiner Gedichte bezeichnet er als Lieder. Das folgende nicht. Es ist trotzdem ein Evergreen, interpretiert von Thomas Quasthoff.

Heidenröslein

Sah ein Knab’ ein Röslein stehn …