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Stadtführung Frankfurt neue Altstadt

Hereinspaziert! Entdecken Sie Frankfurt neu

Mit dem Wiederaufbau der im Krieg verlorenen Frankfurter Altstadt können wir nach mehr als 70 Jahren endlich wieder auf Goethes Spuren wandeln: mit einer speziellen Stadtführung.

 

Goethe-Rezitator Lüdecke sagt ihnen alles, was Sie wissen müssen.

Goethe-Rezitator Lüdecke zeigt, welchem Haus der junge Johann Wolfgang vom Großen Hirschgraben 23 aus zustrebte, um seine Tante Melber zu besuchen, wo er seine Bücher kaufte, zum Beispiel "Die tragische Historie vom Doktor Faustus", wo er mit seinen Freunden zechte oder heiße Würste aß.

Nach dem Wiederaufbau von Teilen der Altstadt zwischen Römer und Kaiserdom ist es möglich, Frankfurt am Main mit Goethes Augen zu sehen: malerische Gassen, reichgeschmückte Fassaden und versteckte Höfe. Alt-Frankfurt präsentiert sich stolz, romantisch, schön.

Die historische Bedeutung Frankfurts in Europa und der Welt wird mit der Wiedererstehung des Krönungsweges vom Römer bis zum Kaiserdom wieder erkennbar. Der erwählte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, der Habsburger Joseph II., ritt diesen Krönungsweg am 3. April 1764. Und der junge Goethe war Augenzeuge. 

Die Teilnehmer dieser Stadtführung genießen die einzigartige Kulisse, Dichtung und Wahrheit und natürlich viele schöne Gedichte aus dem Stegreif vorgetragen.

In der Frankfurter Altstadt verschmelzen die Geschichte Europas, Frankfurter Geschichten und Goethes Biographie mit unserem Wunsch, daran teilzuhaben. 

Wenn wir uns wieder einmal fragen, was denn wohl abendländische Werte sind, hätten wir schon mal einen: Wir lieben es, uns zu erinnern! 

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Hintergrund

Frankfurts historische Altstadt kannten die meisten Frankfurter bis 2018 nur von Schwarz-Weiß-Fotografien oder dem Treunerschen Altstadtmodell des Historischen Museums. Seitdem hat Frankfurt eine neue Altstadt. Wie kam es dazu?

Nach langen Diskussionen startete Anfang April 2010 der Abriss des Technischen Rathaus, das seit 1974 als Sitz der technischen Ämter der Stadt Frankfurt am Main diente. Am 23. Januar 2012 wurde der Grundstein für die Bebauung des Dom-Römer-Areals gelegt. Die neue Frankfurter Altstadt konnte schließlich am 30. September 2019 unter beispiellos begeisterter Anteilnahme der Frankfurter Bevölkerung eröffnet werden. 

Nun ist zu sehen, was die meisten Frankfurterinnen und Frankfurter in ihren kühnsten Träumen kaum zu hoffen gewagt hatten: Die historischen Strukturen von Alt-Frankfurt, viele Gassen, Plätze, Höfe zwischen Römerberg im Westen und dem Kaiserdom im Osten sind schöner denn je wiederauferstanden. Die Stadt hat ihr Herz zurück – und es schlägt munter!

Insgesamt entstanden 35 Neubauten, darunter 15 als schöpferische Nachbauten bezeichnete Rekonstruktionen von historischen Altstadthäusern. Als wertvollste Rekonstruktion und Prunkstück des 7.000 Quadratmeter großen Areals gilt das Haus zur Goldenen Waage.

Im Zuge des Wiederaufbaus wurden außerdem die Plätze und Straßenzüge Hühnermarkt, Hinter dem Lämmchen und Neugasse mit ihren historischen Grundstücken und Innenhöfen, darunter dem Hof Rebstock am Markt und dem Goldenen Lämmchen, weitgehend wiederhergestellt.

Eine unscheinbare, aber die nachhaltigste Veränderung nahmen die Architekten auf der Achse zwischen Dom und Römer vor. Der Alte Markt wurde auf das historische Straßenniveau abgesenkt, so dass der historische Krönungsweg der deutschen Könige und Kaiser wieder begehbar ist.

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Warum Ihnen eine Goethe-Führung durch die neue Altstadt von Frankfurt gefallen wird.

Führungen durch Frankfurt am Main gibt es viele, viele gute. Steht die neue Altstadt im Mittelpunkt, ist uns die Geschichte Frankfurts auf einmal viel näher. Und auch Goethe. Goethe, einer der berühmtesten Söhne Frankfurts, ist nicht nur Dichter, sondern auch Chronist der Frankfurter Geschichte und damit Zeitzeuge.

In „Dichtung und Wahrheit“ beschreibt er die Feierlichkeiten und die Ausübung der Erzämter auf dem Römerberg anlässlich der Krönung Joseph ll. Der Reichserbmarschall reitet zu einem Haferhaufen und misst einen silbernen Becher für des Kaisers Pferde ab. Der Mundschenk holt vom Weinbrunnen einen Silberbecher Wein. Der Truchseß begibt sich zur Ochsenküche, die seit Tagen unter strenger Bewachung steht, um ein gutes Stück Braten in den Bankettsaal des Römers zu schicken. Danach bricht die Hölle los. Das Volk stürzte sich auf Hafer, Wein und Ochsen und schlägt alles kurz und klein.

Wir verlassen das wilde Treiben und gelangen auf dem Krönungsweg vorbei am Roten Haus, dem Hühnermarkt und dem Haus Goldene Waage zum Kaiserdom. Unser ständiger Begleiter ist der Main. Viel zu lange haben wir den Fluss als Hindernis auf dem Weg von Hibbdebach nach Dribbdebach gesehen. Beim Spaziergang durch die neue Altstadt von Frankfurt bemerken wir stärker als früher, wie sich der Main an die Altstadt schmiegt. Oder schmiegt sich die Altstadt an den Main? Der Main als Lebensader der Stadt Frankfurt wird uns jetzt wieder viel bewusster. Frankfurt am Main - mit Betonung von Main, eine Geschichte für sich, gerade auch aus der Sicht von Goethe.

Das Besondere an der Führung durch Rezitator Lüdecke: Er verschickt an seine Gruppen vor der Führung einen kurzweiligen Reader mit Illustrationen und Texten im pdf-Format. Gerade die Teilnehmer ohne Vorkenntnisse können sich vorab orientieren und in groben Zügen informieren. Der Vorteil: Die Gruppen kommen mit mehr Wissen zur Führung, können Querbezüge herstellen und Fragen formulieren. Auf unbeschwerte Weise ergibt sich auf Basis der Vorabinformation eine Führung, die als Gespräch und Dialog viel mehr Freude macht.

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